Berufsstrahler & Kristallsucher in den Walliser Bergen

Berufsstrahler und Kristallsucher sind Personen, die in den Alpen (besonders in der Schweiz) in gefährlichen Höhen nach wertvollen Bergkristallen und Mineralien suchen; sie bergen Schätze wie Bergkristalle, Rauchquarze und Amethyste aus Felsspalten, um sie zu verkaufen, wobei dies ein gefährlicher, traditioneller Beruf mit einem eigenen Museumswesen ist, wie das von Werner Schmidt in Mörel.

Die Geschichte des Berufsstrahlers & Kristallsucher

 

In Reckingen aufgewachsen, umringt von den Walliser Bergen und interessanten wunderschönen Seitentäler, ist Werner regelmässig mit grosser Leidenschaft auf der Suche nach Kristallen und Mineralien.

 

Im Jahr 2009 hat er sich sein Hobby Strahlen ( Kristalle suchen ) zum Beruf gemacht und in Mörel ein altes Haus erworben und als gelernter Zimmermann und Allrounder eigens dafür geplant und umgebaut. Im Parterre ist ein wunderschöner heller Verkaufsladen die Schweizerbergkristalle Ausstellung so entstanden.

Was sie tun:

 

Der Kristallsucher & Berufsstrahler

 

Wissenswertes & Informationen

 

- Schatzsuche nach Kristallen & Mineralien:

 

Kristalle und Mineralien bilden sich durch Abkühlung von Magma (aus dem Erdinneren), durch Auskristallisation aus heißen, wässrigen Lösungen (hydrothermal), durch Umkristallisation unter Druck und Hitze (metamorph) oder durch Ablagerung und Verdichtung von Sedimenten (sedimentär), wobei sich Atome oder Moleküle in regelmäßigen Gitterstrukturen anordnen und so feste, oft wunderschöne Strukturen entstehen.

 

- Bergung:

 

Mit grosser Sorgfalt und Erfahrung bergen sie Kristalle wie Rauchquarze, Amethyste und Gwindel, bevor die Natur sie zerstört.

 

- Verkauf:

 

Die gefundenen Stücke werden auf dem Edelsteinmarkt verkauft oder in speziellen Museen ausgestellt, wie dem Schweizer Strahler Museum.

 

- Wo man mehr erfährt: 

 

Dokumentationen vom- Der Kristall Mann -  Aletschgletscher-Blog ( Aletsch Arena ), wie auch von anderen verschieden Quellen und auf dem YouTube - Kanal von Werner Schmidt

 

Die Webseiten von Schweizer Bergkristalle und dem Schweizer Strahler Museum.

Das berühmte Schweizer Strahler Museum

mit seinen einzigartigen Funden von

Werner Schmidt

 

 

Über der Schweizerbergkristalle Ausstellung

 

im ersten Stock hat Werner ein sehenswertes - eindrückliches und einzigartiges Schweizer Strahler Museum und Walliser Bergkristall Museum mit über 700 einzigartigen Exponaten  erstellt.

 

Was hier von Werner Schmidt - seines Zeichens auch gelernter Zimmermann - in selbstgezimmerten, überaus ästhetischen Vitrinen, unter bester Beleuchtung ausgestellt ist, kann ohne die Zuhilfenahme aller erdenklichen Superlative nicht beschrieben werden.

Zu bestaunen sind hier glasklare Bergkristallgruppen im Tessiner- oder Binntalerhabitus und erst noch mit einem goldenen Rutil- respektive Sagenitrasen glänzen um die Wette mit einmaligen Eisenrosen, Amethysten, Rosafluoriten, Turmalinen, Gwindeln und anderen einzigartigen Raritäten.

 

Entdecken Sie die Welt von Werner Schmidt:

Einer der noch wenigen

Berufsstrahler und Kristallsucher im Wallis auf der Suche nach Kristallen und Mineralien.

 

 

Wissenswertes  über die Entstehung der Kristallen & Mineralien des Berufsstrahlers & Kristallsuchers

 

Kristalle und Mineralien bilden sich durch Abkühlung von Magma (aus dem Erdinneren), durch Auskristallisation aus heißen, wässrigen Lösungen (hydrothermal), durch Umkristallisation unter Druck und Hitze (metamorph) oder durch Ablagerung und Verdichtung von Sedimenten (sedimentär), wobei sich Atome oder Moleküle in regelmäßigen Gitterstrukturen anordnen und so feste, oft wunderschöne Strukturen entstehen. Quelle

 

Berufsstrahler & Kristallsucher

Berufsstrahler & Kristallsucher

Berufsstrahler und Kristallsucher sind mutige Menschen, die in den Alpen, vor allem in der Schweiz, in großen Höhen nach wertvollen Bergkristallen und Mineralien suchen. Mit Geschick und Leidenschaft bergen sie Schätze wie Bergkristalle, Rauchquarze und Amethyste aus Felsspalten, um sie zu verkaufen. Dieser gefährliche und traditionelle Beruf besitzt eine eigene Museumswelt, wie das von Werner Schmidt am Fusse der Aletsch Arena im Dörfchen Mörel-Filet, die das Erbe und die Faszination dieser Tätigkeit bewahrt.


- Was die Berufsstrahler & Kristallsucher tun


- Schatzsuche: Sie entdecken Mineralien, die sich in Felsklüften gebildet haben, oft unter herausfordernden Bedingungen.
- Bergung: Mit grosser Präzision und Erfahrung bergen sie Kristalle wie Rauchquarze, Amethyste und Gwindel, bevor die Natur sie zerstören kann.
- Verkauf: Die gefundenen Stücke werden auf dem Edelsteinmarkt verkauft oder in besonderen Museen präsentiert, wie im Schweizer Strahler Museum.

 

- Wo man mehr erfährt:


Dokumentationen vom Aletschgletscher-Blog (Aletsch Arena), sowie von weiteren Quellen und auf dem YouTube-Kanal von Werner Schmidt.
Die Webseiten von Schweizer Bergkristalle und dem Schweizer Strahler Museum.

 

- Der Berufsstrahler & Kristallsucher

In der Schweiz werden Strahler vor allem als Kristall- und Mineraliensucher bezeichnet. Diese Sammler von Kristallen sind bereits seit der Römerzeit bekannt. Durch ihre ausgestellten Funde haben die Strahler maßgeblich zum Verständnis der Alpen und ihrer Geologie beigetragen!

Die Leidenschaft des Berufsstrahlers

- Die Leidenschaft des Kristallsucher & Berufsstrahler


Leidenschaft gibt uns die Kraft. Wer Kristalle entdecken möchte, muss oft weite Strecken zurücklegen und mit Hammer und Meißel den Felsen aufbrechen, um die wertvollen Mineralien aus den Spalten zu bergen. Diese Begeisterung ist der Motor hinter dieser Anstrengung.

 

- Das Können, das Wissen, der Ehren-Kodex


Leidenschaft allein genügt nicht. Der Strahler muss die Felsen verstehen können. Er muss die Hinweise erkennen, die auf eine Spalte hindeuten. Dieses Wissen bewahren Strahler oft wie ein gut gehütetes Erfolgsgeheimnis.

 

 

Entstehung der Kristalle & Mineralien

- Wo und wie die Kristalle & Mineralien entstehen:

 

  • Erdinneres: Magma (flüssiges Gestein) kühlt langsam ab, bildet Minerale und Kristalle wie Quarz, Feldspat, Glimmer.
  • Vulkanische Hohlräume (Geoden): In erstarrter Lava können Gasblasen Hohlräume bilden, in denen sich mineralreiche Lösungen absetzen und Kristalle (z.B. Achat, Bergkristall) bilden.
  • Hydrothermale Adern: Heißes Wasser transportiert gelöste Minerale durch Risse im Gestein, wo sie bei Druck- und Temperaturabfall auskristallisieren (z.B. in Alpenklüften).
  • Sedimentbecken: Verwitterungsprodukte werden abgelagert, verdichtet und zementiert, was zu Sedimentgesteinen mit Mineralien wie Kaolinit (Ton) führt.
  • Metamorphe Zonen: Bestehende Gesteine werden unter Hitze und Druck umgewandelt, wodurch neue Mineralien wie Granat oder Smaragd entstehen können (z.B. Kalkstein zu Marmor). 

 

- Wie sie entstehen (Prozesse):

 

- Kristallisation aus Schmelze (Magmatisch): Beim Abkühlen von Magma verlangsamen sich die Atome, bis sie sich zu festen, regelmäßigen Strukturen anlagern (z.B. Obsidian, Olivin).

 

- Metamorphose: Hohe Temperaturen und großer Druck in der Tiefe zwingen bestehende Minerale, sich neu anzuordnen und umzuwandeln, wobei sich neue Kristallstrukturen bilden (z.B. Granate, Rubine)

 

- Fällung (Sedimentär): Mineralien können auch durch biologische Prozesse oder chemische Reaktionen im Wasser ausfallen und sich absetzen (z.B. Calcit durch Organismen). 

 

 

Was ein Kristall ist:

 

 

  • Ein Kristall ist eine feste Struktur, bei der sich Atome, Ionen oder Moleküle in einem sich wiederholenden, dreidimensionalen Gitter anordnen (Fernordnung), was zu typischen Formen führt (z.B. Würfel bei Pyrit). Mineralien sind die chemischen Bausteine der Gesteine, und Kristalle sind oft die sichtbare Form dieser Minerale. 

- Autor Flowervalley mit Quelle : ** Web **

Was ist eigentlich die Bedeutung des Kristallsuchers in der Schweiz ?

 

Ein Kristallsucher in der Schweiz wird Strahler (oder Strahler/in) genannt und ist eine Person,

 

die in gefährlichen Höhen der Alpen nach wertvollen Bergkristallen, Rauchquarzen und anderen Mineralien in Felsspalten sucht, ein traditionelles Handwerk,

 

das auch von der Gletscherschmelze neue Möglichkeiten bekommt.

 

Diese oft nebenberuflichen oder leidenschaftlichen Sammler tragen durch ihre Funde wesentlich zum Verständnis der Alpen-Geologie bei und bewahren diese alpinen Schätze für Museen und Sammlungen,

 

wie das Schweizer Strahler Museum.

Merkmale der Strahler-Tätigkeit:

Name:

Der Begriff "Strahler" leitet sich von den Kristallen selbst ab, die in der Schweiz "Strahlen" genannt werden, und beschreibt die Tätigkeit des Strahlen-Findens.
Ausrüstung: Wichtige Werkzeuge sind der Strahlstock (eine Art Brechstange/Meißel) und der Rucksack.

Motivation:

Oft ist es eine tiefe Leidenschaft für die Berge und die Faszination für die funkelnden Funde, die die Strahler antreibt, da die Verdienstmöglichkeiten unsicher sind.


Bedeutung: Strahler tragen seit der Römerzeit zur geologischen Forschung bei und bewahren faszinierende Kristallgefüge für zukünftige Generationen,

Herausforderungen:

Die Arbeit ist gefährlich und findet in schwindelerregenden Höhen statt,

 

wobei die Gletscherschmelze neue, aber auch risikoreiche Fundmöglichkeiten eröffnet.

 

Zusammenfassend sind Strahler die schweizerischen Schatzsucher der Alpen,

 

die mit viel Kraft, Geschick und Leidenschaft wertvolle Mineralien bergen

 

und somit ein lebendiges Stück alpiner Kultur bewahren.